Wie von Geisterhand

Schüler aus Hoddesdon/Hertfordshire besuchen die Reclamschule, um mit den Robotikfans um Dr. Schmidt gemeinsam zu tüfteln.

Vom 9. bis 12. Dezember weilte eine 14-köpfige Delegation der Control Freaks der John Warner School am Reclam. Im Mittelpunkt des Besuches stand nicht, wie der Name der Roboterbauer aus der Kleinstadt nördlich von London irrtümlicherweise vielleicht vermuten lässt, die Leidenschaft andere zu kontrollieren, sondern das Beherrschen und Steuern selbst gebauter Roboter. Zunächst führten Jason Labrentz, Kevin Richter, Anton Breuer und Max Trapp den Gästen ihren Roboter des Systems VEX vor. Zunächst noch drahtgesteuert, konnte dieser schon sehr viel: alle erdenklichen Richtungsänderungen durchführen, den Arm mit Greifvorrichtung in die gewünschte Position bringen sowie Objekte aufnehmen, transportieren und diese an vorher definierten Stellen wieder absetzen beispielsweise.

Nachdem der Reclam-VEX mit Hilfe der Control Freaks (immerhin schon mehrmals Gewinner der VEX-Weltmeisterschaften) eine drahtlose Steuerung verpasst bekommen hatte, waren bei der Fahrt durch einen kleinen Parcours Konzentration und Geschick gefragt. Die Deutschen staunten nicht schlecht, als die Hoddesdoner „Profis“  mit einem driver (steuert das Gefährt) und einem coach (gibt dem Fahrer die nötigen Hinweise und Kommandos) operierten. Schnell hatten sie begriffen, dass man auf diese Weise den Roboter sehr viel genauer und zügiger manövrieren kann, und kopierten das System erfolgreich.

Neben dem Training mit dem VEX-Roboter, übrigens ein Geschenk der Hoddesdoner, hielt das Programm eine weitere challenge bereit. Drei englisch-deutschen Gruppen hatten die Aufgabe, jeweils einen kleinen Roboter bzw. dessen Mikrocontroller ARDUINO so zu programmieren, dass der „Robi“ ein auf dem Fußboden abgeklebtes Quadrat möglichst exakt abfahren konnte. Eine wirkliche Herausforderung, denn damit hatten weder Gäste noch Gastgeber wirklich Erfahrung. Englisch, Deutsch, Zeichensprache, deutsch- und englischsprachige Handbücher, hilfreiche Hinweise durch Dr. Uwe Schmidt (verantwortlich für das Ganztagsangebot Robotik an unserer Schule) sowie durch Stuart Higham (verantwortlicher ICT-Lehrer an der John Warner School) und viel Probieren brachten am Ende alle Vehikel tatsächlich zum Laufen. Wie von Geisterhand gesteuert, bewegten sie sich (mehr oder weniger) entlang der vorgegebenen Route.

Nach Einschätzung von Vanessa Lamb (Fachleiterin für moderne Fremdsprachen und Deutschlehrerin), die die Warner-Schüler ebenfalls begleitete, ein gelungener Auftakt für eine sich hoffentlich weiter entwickelnde Kooperation.

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